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Die drei Marktbewegungen in der Dow-Tradition

Primäre, sekundäre und tägliche Bewegungen wirken gleichzeitig: Funktion, Größenordnung und Grenzen ohne starre Übernahme historischer Zeitspannen.

Einfach erklärt — Die große Bewegung liefert den Kontext, die mittlere korrigiert ihn, und die tägliche Schwankung enthält lokale Information und viel Rauschen. Alle drei können gleichzeitig wirken.

Drei Bewegungen · ein Tag, drei BedeutungenDer Kontext folgt der Ebene; historische Zeitspannen sind nicht starr. Drei Bewegungen · ein Tag, drei Bedeutungen Der Kontext folgt der Ebene; historische Zeitspannen sind nicht starr. PRIMÄR Vorherrschende Richtung inden Durchschnitten. SEKUNDÄR Reaktion oder Rally innerhalbder Hauptbewegung. TÄGLICH Lokale Schwankung undInformationsrauschen. FRAGE Welche Ebene bewegt sichtatsächlich? Eine Station antippen · Bedeutung bleibt ohne Interaktion sichtbar
Die drei Kurven stehen für überlagerte Größenordnungen, nicht für drei unabhängige Prognosen. Eine Ebene zum Erkunden antippen.
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Definitionen in den Quellen

Nelson beschreibt die primäre Bewegung als große Schwankung von etwa vier bis sechs Jahren, die sekundäre als Bewegung von zehn bis sechzig Tagen und die tägliche als Veränderung von einem Tag zum nächsten. Hamilton definiert die primäre Bewegung später als mindestens ein Jahr, häufig länger, und die sekundäre als Reaktion im Bullenmarkt oder Rally im Bärenmarkt.

Der Unterschied ist wesentlich: Die Zeitspannen sind historische Beobachtungen. Sie ändern sich bereits zwischen den Quellen und sind keine Naturkonstanten.

Bewegungen innerhalb von Bewegungen

Im Kapitel „Swings Within Swings“ steht die Gleichzeitigkeit im Mittelpunkt. Eine kurzfristig bullische und langfristig bearishe Aussage muss kein Widerspruch sein.

In einer primären Aufwärtsbewegung kann ein Rückgang sekundär bleiben, solange sich die Hauptstruktur nicht ändert. In einer primären Abwärtsbewegung kann ein Anstieg nur eine Rally sein. Bleibt der Kontext offen und liegen die Durchschnitte in einer engen Spanne, kann eine Linie vorliegen, deren Bedeutung erst nach der Auflösung klarer wird.

Die primäre Bewegung erkennen

Hamilton beobachtet Folgen in den Durchschnitten. Ein Bullenmarkt zeigt fortschreitende Hochs und Tiefs; ein Bärenmarkt neue Tiefs und Erholungen, die die vorherige Struktur nicht wiederherstellen. Eine primäre Wende verlangt eine Zickzackfolge, nicht nur einen Handelstag.

Beide Durchschnitte müssen die Richtung bestätigen. Die modernen Kürzel HH, HL, LH und LL beschreiben diese Struktur gut, stehen aber nicht als formaler Code in den Originalwerken.

Wann sich die sekundäre Funktion ändert

Nach einer sekundären Rally im Bärenmarkt kann eine Reaktion oberhalb der alten Tiefs, gefolgt vom Überschreiten des Rallyhochs, auf eine neue primäre Aufwärtsbewegung hindeuten. Die Folge muss in den Durchschnitten erscheinen und bestätigt werden; der erste Sprung reicht nicht.

Damit wird keine Dauer vorhergesagt. Das Barometer kann eine Strukturänderung erkennen, ohne zu wissen, wie lange sie anhält.

Fortgeschritten: Unterschied zur Zeiteinheit

Ein Timeframe bezeichnet die Datenaggregation, etwa fünf Minuten, eine Stunde oder einen Tag. Dows Bewegungen beschreiben dagegen eine wirtschaftliche und verhaltensbezogene Hierarchie auf Marktdurchschnitten.

Die Begriffe primär, sekundär und täglich auf einen Intraday-Chart zu übertragen, ist bereits eine moderne Anpassung. Ein reproduzierbares Protokoll muss Index oder Asset, Frequenz, Pivotregel, Trennung von Reaktion und Rauschen sowie Bestätigung offenlegen.

Häufiger Fehler — Vier bis sechs Jahre oder zehn bis sechzig Tage als Pflichtparameter verwenden. Schon die Quellen widersprechen dem.

Quellen

  • S. A. Nelson, The A B C of Stock Speculation, 1903, Kap. VII–VIII, Internet Archive.
  • William Peter Hamilton, The Stock Market Barometer, 1922, Kap. I und XIII, Internet Archive.

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