Für wen dieser Lernpfad gedacht ist — Für Leser, die Elliott-Wellen aus den Quellen verstehen wollen, ohne eine Musterliste auswendig zu lernen und ohne die historische Tradition mit Analysesoftware zu verwechseln.
Die Elliott-Wellen-Tradition ordnet das Wave Principle als prüfbare Genealogie. Sie beginnt bei Ralph Nelson Elliott und dem Korpus 1938–1946, erklärt die 5–3-Beziehung und Wellengrade und führt zur Zählung mit Alternativen und Invalidierungen. Sie verspricht keine Vorabkenntnis des Marktes.
Was Sie lernen
Am Anfang genügt eine Idee: Fünf Teile bewegen sich tendenziell in übergeordneter Richtung, drei korrigieren sie. Danach trennen Sie Grad und Zeiteinheit, Impuls und Diagonale sowie Zigzag, Flat, Dreieck und Kombination. Schließlich entsteht eine Zählung mit Hauptszenario, Alternative und Invalidierung.
Der Pfad ist bewusst kurz. Jede Station beantwortet eine Frage und verweist auf Belege. Seltene Klassifikationen können eigene Einträge erhalten, ohne den Einstieg zu belasten.
Original, Kodifizierung und heutige Praxis
Cyclepedia nennt eine Aussage original, wenn sie in Elliotts Schriften nachweisbar ist; spätere Kodifizierung, wenn Frost, Prechter oder andere Autoren sie danach ordneten oder umbenannten; heutige Praxis, wenn sie aktuelle Anwendung beschreibt. So werden spätere Begriffe und Regeln nicht 1938 zugeschrieben.
Produkte, die Zählungen automatisieren, besitzen eigene Verträge und Algorithmen. Beobachtbare Ergebnisse sind getrennt von der historischen Tradition zu dokumentieren.
So nutzen Sie den Pfad
Lesen Sie die vier Stationen in der Reihenfolge. Notieren Sie im Chart Basiswert, Datenquelle, Zeiteinheit, Fenster und Datum. Verwenden Sie Fibonacci-Proportionen erst, nachdem Form, Grad und anwendbare Regeln feststehen.
Bleiben zwei Zählungen gültig, bewahren Sie beide. Die Methode wird nützlicher, wenn sie Hypothesen einschränkt, ohne Mehrdeutigkeit zu verstecken.
Grenzen
Wellen zu erkennen erfordert Urteil. Neue Daten können Wendepunkte, Grad oder Familie verändern; rückblickendes Zählen ist leichter als Echtzeit. Veröffentlichte empirische Tests liefern kein einheitliches Urteil und hängen von Regeln, Datensatz, Kosten und Zeitraum außerhalb der Stichprobe ab.
Diese Seiten bieten historische und analytische Bildung, keine Finanzberatung und keine Handelssignale.
Grundlegender Lernpfad
Vier Stationen: Person, Originalquellen, 5–3-Grammatik und eine überprüfbare Zählung.
- Ralph Nelson Elliott: Ursprung und Grenzen des Wave Principle
- The Wave Principle (1938): Werk, Kontext und Elliott-Korpus
- 5–3-Struktur und Wellengrade in der Elliott-Tradition
- Elliott-Wellenzählung: Muster, Regeln, Alternativen und Grenzen
Quellen
- R. N. Elliott, The Wave Principle, 1938.
- R. N. Elliott, Nature’s Law: The Secret of the Universe, 1946.
- University of Pennsylvania, Archiv von Financial World.
- George A. Schade Jr., „Ralph Nelson Elliott“, CMT Association, 2008.