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Time in Force: DAY, GTC, IOC, FOK und AON

Time in Force bestimmt, wie lange eine Order gültig bleibt und was mit der ungefüllten Menge geschieht. DAY, GTC, IOC und FOK dienen anderen Zwecken; AON verlangt den ganzen Fill, aber nicht zwingend sofort.

Für wen dieser Artikel gedacht ist — Für alle, die wissen müssen, wie lange eine Order aktiv sein kann und was mit der ungefüllten Menge geschieht. Das Limit steuert den schlechtesten Preis; Time in Force steuert Zeit und Rest.

Time in Force (TIF) legt die Gültigkeitsdauer einer Order fest. Es kann auch bestimmen, ob ein Teilfill zulässig ist und ob die Restmenge offenbleibt oder gelöscht wird. TIF garantiert weder Fill noch Preis. Es wird oft mit Limit Orders kombiniert; zulässige Kombinationen hängen aber vom jeweiligen System ab.

Time in Force: Lebensdauer und Restbehandlung Die Gültigkeit sagt, wie lange eine Order arbeitet und was mit Rest geschieht. Bezeichnungen und Sitzungsregeln sind je Broker und Venue zu prüfen. Time in Force: Lebensdauer und Restbehandlung Die Gültigkeit sagt, wie lange eine Order arbeitet und was mit Rest geschieht Bezeichnungen und Sitzungsregeln sind je Broker und Venue zu prüfen. 1 DAY Der Auftrag gilt grundsätzlich für die definierteSitzung. 2 GTC Die Order bleibt bis Fill, Storno oderAnbietergrenze aktiv. 3 IOC Sofort ausführbare Menge handelt, der Rest wirdentfernt. 4 FOK Die vollständige Sofortbedingung gilt nachVenue-Regel. Didaktische Darstellung. Produktregeln, Zeitstempel und reale Fills im Originalsystem prüfen.
Time in Force regelt Dauer und Restmenge. Preislimit, Menge und weitere Flags bleiben eigenständige Anweisungen.

Die wichtigsten Anweisungen

TIF Dauer oder Bedingung Teilfill Restmenge
DAY bis Ende der festgelegten Sitzung gewöhnlich möglich wird bei Ablauf gelöscht
GTC bis Storno, Fill oder Systemgrenze gewöhnlich möglich bleibt aktiv
IOC sofortiger Ausführungsversuch ja sofort gelöscht
FOK gesamte Menge sofort nein keine Ausführung, wenn Bedingung fehlt
GTD/GTT bis angegebenes Datum oder Uhrzeit gewöhnlich möglich wird bei Ablauf gelöscht

DAY heißt nicht zwingend 23:59 Uhr. Ende kann reguläre oder elektronische Sitzung beziehungsweise Brokerzeit sein; Extended Hours können eine eigene Anweisung verlangen. GTC heißt nicht „für immer“: Broker setzen Höchstdauern, Kontrakte verfallen, und Kapitalmaßnahmen, Halts oder Tickänderungen können Orders löschen. Eine dokumentierte 30-Tage-Grenze einer Plattform gilt nicht für andere Märkte.

IOC führt sofort so viel wie möglich zum zulässigen Preis aus und löscht den Rest. FOK verlangt sofort die ganze Menge oder gar keinen Fill.


AON ist nicht FOK

All or None (AON) ist eine Mengenbedingung: ganz oder gar nicht. Sie verlangt allein keine Unmittelbarkeit. Nach FINRA kann AON warten, bis die Gesamtmenge verfügbar ist, die Order storniert wird oder ausläuft. FOK muss dagegen sofort vollständig handeln oder verschwinden.

FOK = vollständig + sofort
AON = vollständig, aber nicht zwingend sofort
IOC = sofort, aber möglicherweise teilweise

AON ist nicht überall verfügbar; Priorität, Sichtbarkeit und Orderbuchkontakt können abweichen. Maßgeblich bleiben Rulebook und Brokerbedingungen.


Ein gemeinsames Zahlenbeispiel

Eine Buy Limit Order über zehn Einheiten bei 100 trifft sofort nur sechs Einheiten zu 100 oder besser:

Anweisung Mögliches Ergebnis bei Ankunft
DAY oder GTC sechs Fills, vier verbleiben im Buch, wenn Teilfills erlaubt sind
IOC sechs Fills, vier werden gelöscht
FOK kein Fill, da zehn nicht sofort verfügbar sind
AON kein Teilfill; gegebenenfalls Warten auf die Gesamtmenge

Das ist ein Lernmodell. Queue-Priorität, Pre-Trade-Kontrollen, Self-Trade- Schutz und verändertes Buch können andere Ergebnisse erzeugen. Siehe Orderpriorität und Teilausführungen.


Abhängigkeit von Broker und Handelsplatz

Gleiche Kürzel garantieren keine gleiche Implementierung. CME dokumentiert unter anderem DAY, GTC, GTD, GFS, Fill and Kill und FOK. Coinbase dokumentiert GTC, GTD/GTT, IOC und FOK und macht Post-only mit IOC und FOK unvereinbar. Ein Broker kann nur einen Teil anzeigen oder eigene Ablaufzeiten anwenden.

Zu prüfen sind Sitzung für DAY, tatsächliche GTC-Höchstdauer, Mindestmenge bei IOC, Preis und Menge der FOK-Prüfung, AON-Verfügbarkeit, Verhalten in Auktionen, Halts und Extended Hours sowie Statuscodes nach Ablehnung, Ablauf oder Storno. TIF beantwortet „wie lange und was mit dem Rest?“; Post-only „wie darf die Order bei Ankunft interagieren?“.

In Logs sind Empfang, Annahme, Offenstatus, Teilfill, Vollfill, Storno, Ablauf und Ablehnung getrennt zu speichern. Das Wort „canceled“ zeigt nicht, ob IOC, DAY-Ablauf, Benutzer oder Venuekontrolle die Ursache war.


Quellen

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